Nomaden

"Der Hang war übersät mit blökenden Tieren. Ja, es erschien uns, als würde der Abhang selbst sich auf uns zubewegen, als hätten die Steine und Felsen sich plötzlich gelöst und würden den Berg herunterpurzeln, bald einzeln, bald in einer Kaskade, die sich stetig vom Gipfel ergoss ..... Und wir waren jetzt mitten unter ihnen." Dieser Reisebericht aus dem Jahr 1927 könnte gestern geschrieben worden sein, so gegenwärtig ist diese Situation auch heute noch.

In erster Linie sind es die Nomaden, die ihre Tierherden über die oft kargen Weiden treiben. In Persien gibt es heute noch über 500 selbständige kleinere Nomadenstämme. Jeder Stammesverband ist streng hierarchisch und patriarchalisch strukturiert, die ältesten Männer übernehmen die Führung, treffen Entscheidungen und schlichten Streitigkeiten. 

Trotzdem sind die Frauen hoch geachtet mit ihrer Verantwortung für die Familie sowie für die Herstellung der verschiedenen handwerklichen Erzeugnisse, wie Teppiche, Lederwaren und Silberschmuck.

Die Bergnomaden wandern vornehmlich durch die Täler und über Pässe und pendeln somit auch zwischen ihren Sommer- und Winterquartieren.

 

  -> Nomadenfamilie
 --> Frauen
---> Kamelkarawane
   Nomadenfamilie (Großes Bild 83 KByte)    Zwei Frauen (Großes Bild 54 KByte)   Kamelkarawane (Großes Bild 77 KByte)
  -> Melken
 --> Schäfer
---> Zelt
   Beim Melken (Großes Bild 92 KByte)     Schäfer (Großes Bild 73 KByte)   Nomadenzelt (Großes Bild 78 KByte) 


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