Amsterdam

 

 

 

 

Im Jordaan

 

GiebelEin Zitat über Amsterdam lautet „Wo auf der Welt  sonst gibt es einen Platz, an dem man so viele Kuriositäten auf einem Haufen findet wie hier?“ An dieser Aussage erscheint auf den ersten Blick nichts ungewöhnlich zu sein. Bemerkenswert wird der Text erst, wenn man weiß, dass der Spruch Mitte des 17. Jahrhunderts gemacht wurde. Was damals richtig war, gilt heute noch.

Das historische Zentrum ist - wie das kaum einer anderen Stadt - vollgepackt mit Altertümern. Rund 6800 denkmalgeschützte Bauwerke verleihen dieser Stadt seine besondere Atmosphäre. 700 Jahre Geschichte schauen uns von diesen Häusern an, das heißt auch 700 Jahre Geschäftigkeit und Handel.

Amsterdam ist nach wie vor ein Schmelztiegel von Nationalitäten und Kulturen. Man muss auch eine Portion Toleranz mitbringen, wenn man die Stadt besucht. Zwar heute nicht mehr in dem Ausmaß wie noch vor einigen Jahren, aber immerhin.

 HippieDer liberale Umgang z. B. mit Drogen ist ein markantes Kennzeichen der Stadt, die Coffee Shops gehören wie selbstverständlich zum Stadtbild, dafür kriegt man auf der anderen Seite natürlich auch die Schattenseiten der Rauschgiftszene mit, darauf muss man sich einstellen.

 Ein allseits beliebtes Touristenziel ist auch das Rotlichtviertel, welches wohl in keiner anderen Stadt per Spaziergang so entspannt – auch von Frauen – besucht werden kann wie hier. Nichts desto trotz stellt man die üblichen Auswüchse fest: Sexshops in der Form von Supermarktketten dominieren immer mehr, nach Einbruch der Dunkelheit macht sich eine Bier- und Grölmentalität breit und keine Häuserecke, wo nicht ein dunkelhäuter Typ mit relativer Offenheit dealt.

 Die Stadtoberen sind aber offensichtlich bemüht, Auswüchse aus der (Innen-)Stadt fernzuhalten, zumindest ist dies meine Beobachtung über die Jahre hinweg. Verkommene und oft schon halbtote Junkies sind aus dem Stadtbild verschwunden und an den kritischen Orten stehen unübersehbare Securityleute.

Auch Bausünden oder vergleichbare Schandflecken werden nach und nach eliminiert, wie das nachfolgende Bild zeigt. Man sieht links, wie aus einer vormals hässlichen, graffitiverschmierten Jalousie eine ansehnliche Dekoration wurde. 

Schaufenster, heute und früher

Was die um Sicherheit und Sauberkeit bemühten Leute leider nicht können, ist für schönes Wetter zu garantieren und gerade davon lebt eine Stadt wie Amsterdam. Das Mulitkulti-Völkchen, aber auch die „normalen“ Einwohner der Stadt, treibt es bei Sonnenschein  ins Freie und dann findet das Kneipenleben ausschließlich auf den Straßen statt oder ein beliebtes Ausflugsziel wie der Vondelpark wird zum Varieté.

 Natürlich gewinnen auch die wunderschönen Grachten mit den ebenso schönen Patrizierhäusern bei Sonne. Amsterdam war und ist es vergönnt, dass es sich seinen architektonischen Charme bewahren konnte und so bietet der Stadtkern einen harmonischen Anblick, wie man ihn selten findet.

 Und sollte es doch einmal regnen, was ja auf Grund der Nähe zum Meer des öfteren passiert, so kann man locker etliche Tage in den vielen ranghohen Museen zubringen.

 

     
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Café

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Fahrräder
 

Souvenirs

 
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Fassadenmalerei

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Magere Brug
 

Tulpen

 
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Reiher

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Prinsengracht
     


 

 

 

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